Arosa - Das Bergrennen Ein Hauch von Monaco

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Die Strecke von Langwies nach Arosa verwandelte sich in eine spektakuläre Rennstrecke, mit Kilometern von neuen Leitplanken und einem Sicherheits-Dispositiv nach FIA-Reglement. Ein Hauch von Monaco lag über dem malerischen Bergdorf Arosa.

Für die Württembergischer Automobilclub (WAC) - Teilnehmer war die Strecke ein Leckerbissen und eine Herausforderung zugleich. Gleich drei WACler gingen mit Pokalen nach Hause: Hermann Schätzle belegte mit einem Ferrari Daytona Platz 1, Platz 2 ging an Max Armleder (Ford Mustang), Platz 11 an Thomas Romen (BMW 3.0 CS). Aber auch die anderen WAC-Fahrer Klaus Kienle, Stefan Armleder und Gerd Helm konnten sich unter den 78 Startern in der "Regularity" gut platzieren.

Als besonderen Leckerbissen ist es dem OK unter Peter Müller gelungen, dass das Daimler-Benz-Museum in Stuttgart eines seiner schönsten Autos in die Freiheit entließ - den 300 SLR "Mille Miglia" aus dem Jahre 1955, seinerzeit bei der "Mille Miglia" gefahren von Stirling Moss. Dieses Jahr wurde der Traum-SLR von Jochen Mass, dem ehemaligen Formel-1-Pilot, den Berg hochgejagt. Außerdem fuhr der Original Alfa Romeo 6C 300 CM mit, der beim Gran Premio Supercortemaggiore in Meran im Jahr 1953 siegte.
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Darüber hinaus konnte man Fahrzeugraritäten aus längst vergangener Zeit bestaunen, die genau wie alle anderen zahlreich den Berg hoch rasten und die Zuschauer nicht nur mit dem imposanten Tempo begeisterten, sondern auch mit ihrer faszinierend historischen Vergangenheit. Der Streckenrekord von 4:20 Minuten aus dem Vorjahr konnte nicht geknackt werden. Der Schweizer Toni Seiler schaffte es auf einem March 782 fast mit 4:23:18.

Die Int. VP Bank Classic ist die einzige FIA zertifizierte Motorsportveranstaltung in der Schweiz. Die 7.8 Kilometerlange Strecke besticht einerseits durch ihre außergewöhnliche Lage mit 422 Metern Höhendifferenz, 76 Kurven und einer 1,2 Kilometer langen Bergabstrecke und dem Zieleinlauf in Arosa, wo es Dank der großen Sicherheitsinstallationen fast wie bei der Formel 1 von Monaco aussieht.

Gestartet wurde in vier Kategorien: Competition (Racing), Regularity, Museumsfahrzeuge und Rallye. Viele bedeutende F1 und F2 Boliden, aber auch viele einmalige und seltene Rennwagen aus früheren Zeiten machten diese Veranstaltung für jeden Motorsportfan und Automobilliebhaber zu einem Muss.